19.6.2024 – Freital – Kinder & Jugendliche

48h-Aktion 2024 in Freital - Jugendliches Engagement für das Gemeinwesen

Das war die 48h-Aktion 2024 in Freital

Am Wochenende vom 24. bis 26. Mai 2024 waren in Freital und im gesamten Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge wieder zahlreiche junge Menschen im Rahmen der 48h-Aktion aktiv. Allein in Freital haben sich 13 Aktionsgruppen an der 48h-Aktion beteiligt mit ca. insgesamt 250 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Im gesamten Landkreis waren beachtliche 112 Aktionsgruppen mit über 1600 Engagierten unterwegs. Was all diese jungen Menschen verbindet? Sie hämmern, werkeln, säubern, streichen, sind kreativ, planen und setzen Ideen für ihr Gemeinwesen um. Bereits zum zwölften Mal wurde die 48h- Aktion im Landkreis vom Trägerverbund bestehend aus dem Jugendring Sächsische Schweiz-Osterzgebirge e.V., dem Pro Jugend e.V. und dem Kinder- und Jugendhilfeverbund Freital e.V., vertreten durch das Koordinationsbüro für Soziale Arbeit (Kobü), organisiert. Wie in den vergangenen Jahren übernahm das Kobü die Organisation der 48h-Aktion in Freital.

Wieder mit von der Partie waren Grund- und Oberschulen, Kinder- und Jugendtreffs,Jugendfeuerwehren, Ortsvereine und Jugendclubs aus Freital. Pünktlich zum Wochenende standen bereits Freitagnachmittag einige Aktionsgruppen in den Startlöchern und begannen mit der Umsetzung ihrer selbstgewählten Projekte an den Einsatzorten.

Bei den Aktionsgruppen der Grund- und Oberschulen lag der Fokus der 48h-Aktion dieses Jahr vor allem auf der Begegnung zwischen Jung und Alt. Unter Begleitung der zuständigen Schulsozialarbeiter*innen kamen die Schüler*innen der Grundschulen Ludwig Richter und Poisental sowie der Oberschulen Lessing, Waldblick, Sabel und Geschwister-Scholl an der Spielbühne Freital zusammen und saßen freudig in den Startlöchernfür einen generationsübergreifenden Spielenachmittag mit dem anliegenden Pflegeheim. Auch die Schüler*innen des Weißeritzgymnasiums sowie eine der zwei Aktionsgruppen der Wilhelmine-Reichard-Schule trafen sich in Begleitung der Schulsozialarbeiterin des AWO Weißeritzkreis e.V. im großen Aufenthaltsraum des Altenpflegeheimes „Bodelschwing“ um bei beliebten Gesellschaftsspielen in Kontakt zu kommen. In wertschätzender und unterhaltsamer Atmosphäre saßen die Kinder und Jugendlichen gemeinsam mit den Bewohner*innen zusammen und waren in die verschiedensten Gesellschaftsspiele vertieft. Diese Begegnung war für alle Generationen sehr gewinnbringend – eine tolle Sache!

Die zweite Aktionsgruppe der Wilhelmine-Reichard-Schule versammelte sich in Begleitung der Schulsozialarbeiterin des AWO Weißeritzkreis e.V. sowie Lehr*innen zum gemeinsamen Müllsammeln auf dem und um das Schulgelände. Außerdem wurde der Sinnes- und Lehrpfad verschönert, einen Wildblumenwiese angelegt, ein Vogelhaus aufgestellt und sich der Beetgestaltung gewidmet. Es gab also eine Menge zu tun!

Auch die Jugendfeuerwehren aus dem Stadtgebiet waren in diesem Jahr wieder mit dabei. Die Jugendfeuerwehr Hainsberg gab dem Geländer an der Rabenauer Straße einen neuen Anstrich und errichtete ein Fundament für eine Sitzbank im Rabenauer Grund. Bei der Jugendfeuerwehr Döhlen wurde sich eifrig an den Bau eines mobilen Schaukastens gemacht sowie das Knotenbrett der Feuerwehr erneuert. Bei der Jugendfeuerwehr Wurgwitz stand in diesem Jahr alles im Zeichen des Artenschutzes. Hier wurden eifrig vielseitige Insektenhotels und Nistkästen gebaut.

Die Jugendlichen des Jugendclubs Kleinnaundorf machten sich im Rahmen der 48h-Aktion an die Arbeit und werkelten an Sitzgelegenheiten für die Bar in ihrem Clubraum im Heimatverein Kleinnaundorf.

Mit vereinten Kräften schuf der Ortsverein Saalhausen e.V. in und um das Vereinsgelände wieder Ordnung. Vor allem aber war den Engagierten in diesem Jahr das Thema Verkehrssicherheit um das Vereinshaus wichtig. Damit Kinder frei und sicher vor allem auch auf dem neu entstandenen Spielplatz spielen können, wurde ein großer Banner mit dem Hinweis Tempo 30 gestaltet und aufgehängt.

In Kooperation mit Ski-Club Hainsberg und dem Quartiersmanagement Deuben verpassten die Kinder und Jugendlichen des „Regenbogen“ Familienzentrum e.V. in Begleitung des zuständigen Sozialarbeiters und unter Anleitung eines erfahrenen Künstlers der kleinen Hütte am Ski-Hang einen richtig tollen und frischen Anstrich.

Nach all der getanen Arbeit durfte natürlich die beliebte Abschlussveranstaltung nicht fehlen! Anders in diesem Jahr: die Planung und Ausrichtung der Veranstaltung wurde nicht vom Team des Kobüs übernommen, sondern als eins der vielen Projekte der 48h-Aktion von einer Gruppe von Jugendlichen aus dem Treffpunkt Oppelschacht umgesetzt. Diese haben in den Wochen davor intensiv die Köpfe zusammengesteckt und Pläne geschmiedet um allen jungen Engagierten einen rundum schönen Abschluss des Aktionswochenendes zu bescheren. Und das war gelungen!

So waren alle Aktionsgruppen, Vertreter*innen aus Landkreis und Stadt sowie Sponsoren am Samstag, den 25. Mail ab 16 Uhr auf das Außengelände des Treffpunkts Oppelschacht zum gemeinsamen Tagesausklang eingeladen. Dann hieß es nur noch Daumen drücken für gutes Wetter. Ab 16 Uhr trudelten die Aktionsgruppen in ihren unverkennbaren gelben Aktions-Shirts nach und nach ein. um sich bei guter Musik einzustimmen. Nur wenig später öffnete die Glücksradstation an welcher die Gäste tolle Preise erspielen konnten.

Nachdem dann gegen 17 Uhr auch die letzten Gruppen mit ihrer Aktion fertig und angekommen waren, stellten die jungen Engagierten in Anwesenheit der Schirmherrin der 48h-Aktion im Landkreis und 1. Beigeordneten des Landrats Frau Kade sowie dem 1. Bürgermeister Herr Pfitzenreiter ihre Projekte kurz vor und erhielten als Erinnerung einen Pokal und eine Urkunde.

Im Anschluss konnte sich bei Knüppelteig, Bratwurst und Erfrischungsgetränken gestärkt werden. Dabei hatten die Kinder und Jugendlichen am Grillstand gleich die Gelegenheit mit dem 1. Bürgermeister Herr Pfitzenreiter, der für die Gruppen die Grillzange schwang und eine Menge Bratwürste brutzelte, ins Gespräch zu kommen und all ihre Fragen loszuwerden. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön. Auch dem Edeka aus Zauckerode sei an dieser Stelle nochmal herzlich gedankt, der mit seiner großzügigen Spende an Bratwürsten und Brötchen wesentlich zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen hat.

Bevor es hieß: „bis zum nächsten Jahr“ fanden sich noch spontan einige der Kinder und Jugendlichen zusammen um den Abend mit einem gemeinsamen Tanz zu beenden - der Feierabend konnte kaum besser sein!

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Unterstützer*innen und Sponsor*innen, welche die Umsetzung und Ausgestaltung der 48h-Akion auch in diesem Jahr wieder möglich gemacht haben. Zu nennen sind die Große Kreisstadt Freital, die Ostsächsische Sparkasse Dresden, die Klinik Bavaria in Kreischa und der Getränkehandel Mierisch.

Die Mitarbeiterinnen des Koordinationsbüros für Soziale Arbeit freuen sich schon jetzt auf die nächste 48h-Aktion mit tollen Projekten und auf noch mehr jugendliches Engagement in Freital.

 

Hier noch ein paar Eindrücke von der 48h-Aktion in Freital (Vergrößerung eines Bildes durch anklicken möglich)